Landwirtschaft bei den Mintrops

Landwirtschaft: Der Mittelpunkt der Familie

Wilhelm Mintrop (Vater von Maria Mintrop)

Historisches

Der Stammbaum der Familie Mintrop lässt sich lückenlos zurückverfolgen bis 1594, immer war der Hof und die Landwirtschaft der Mittelpunkt dieser Familie. 



Zitat aus dem Stammbaum:

Ende des 4. Jahrhunderts zerfiel die römische Herrschaft und mit ihr deren städtische Zivilisation. Im 8. Jahrhundert entstanden zwischen den Sachsen und Franken, um Essen und Hattingen, Siedlungen mit dem Namen „trop“ wie zum Beispiel Huttrop, Bottrop oder Höntrop.

Dieser Zeit entstammt auch eine Siedlung die Mintrops Kolonie genannt wurde. Das Stammhaus der Familie stand in Altendorf auf der ersten Ruhrstufe, neunzig Meter nördlich des Burgeingangs.

Die Mintrops Kolonie bestand damals aus dem Stammgut in Altendorf und 25 weiteren Höfen in der Umgebung Altendorf, Duisburg und Haltern. Am Ende des Weges von der Mintrops Kolonie zur Ruhr wurde gegen Ende des 14. Jhdts. die erste Industrieansiedlung begründet.

Die Auflösung der Kolonie erfolgte dann mit der Verwaltungs- und Landreform des Freiherrn von Stein. In der langen Geschichte dieses Hofes und seiner Familien wurden die Hofgebäude durch Feuer und Gewalt mehrfach zerstört, bis sie im Jahr 1967 bei einem Hofbrand total niederbrannten.


Der Hof stand jahrhundertelang an derselben Stelle bis der gesamte Hof im November 1967, als die Scheunen gut gefüllt waren, einem Großbrand zum Opfer fielen.

Die Familie Mintrop

Für die Familie mit ihren vier Kindern war das eine tiefe Zäsur.

Wie konnte es weitergehen? Wie sollte es weiter gehen? Wie und wohin wird sich die Landwirtschaft entwickeln?

Das waren Fragen, die den Vater von Maria Mintrop damals bewegten.

Der Vater von Maria Mintrop war Wilhelm Mintrop, der zu seiner Zeit sehr fortschrittliche Gedanken zu diesem Thema hatte und in seiner Eigenschaft als Vorstandsvorsitzender des Milchhofs unter anderem das Kutel begründete, eine genossenschaftliche Initative der Bauern in dieser Region.  

Der Hof der Familie Mintrop
Viehtransport
Jagdreiten
Unsere Pferde heute
Harald Mintrop
Maria und Harald Mintrop

Maria und Harald Mintrop

1984 übernahm Harald Mintrop die Bewirtschaftung des Hofes mit reinem Ackerbau als integrierte Landwirtschaft. Der Betrieb hatte damals noch eine Fläche von rund 70 ha.

Etwa zeitgleich übernahm Maria Mintrop den Hotelbetrieb, der seinerzeit Hotel Burg Mintrop hieß. Mit der Entwicklung des Hotels zu einem der besten Tagungshotels in Deutschland stand auch immer stärker die Frage im Raum, was das beste Angebot an Speisen für berufliche Erwachsenen–Weiterbildung ist. Das Ergebnis war die von uns so bezeichnete Vitalküche, eine Variante der Vollwertküche mit einem gezielten Angebot an leicht verträglichem Essen, gestützt auf die Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft.

Siehe dazu Expertise Prof. Dr. Leitzmann von der Uni Gießen.

Mintrops Landwirtschaft

Pferde gehörten immer dazu!

Harald Mintrop
Das Gewächshaus

TEAM KORNKAMMER

Mit dem Team Kornkammer als Partner haben wir 2014 angefangen, den gesamten landwirtschaftlichen auf biologischen Landbau nach Bioland umzubauen

Seither sind wir auch Mitglied bei Bioland und werden kontrolliert von ABCERT DE-NW-006.

Harald Mintrop
Frisch geerntet in Bio Qualität

DER STARTSCHUSS FÜR DEN BIO BETRIEB

2009 standen wir bei der Landwirtschaft vor der Frage des "WEITER SO wie bisher oder etwas ändern":

Wie kann die Zukunft des Mintrop Hofes für die Landwirtschaft aussehen?

Diese Überlegungen begannen wir mit Olaf Schnelle von „Essbare Landschaften“ und Burkhard Kayser. Hier begann der Startschuss für die Entwicklung des Gemüsegarten für die beiden Hotel-Restaurants nach biologischen Grundsätzen.

2012 begannen dann die Gespräche mit Dirk Liedmann vom Team Kornkammer, die einen größeren Ackerbaubetrieb bewirtschaften und Mitglied bei Bioland sind.

Harald Mintrop
Biologischer Landbau

Frisch auf den Tisch

Die Hotel-Restaurants profitieren von der Nähe der frischen Vielfalt aus dem sozusagen „eigenen Garten“, mit bunten Tomaten, Gurken, Zucchini, Auberginen und verschiedensten Salaten.

Die angehenden Köche, unsere Auszubildenden, erleben die Produkte vor Ort wie sie natürlich wachsen, und nicht nur im Beutel und die Gäste des Hotels sind jederzeit zu einem Rundgang durch den Garten eingeladen, naschen von Beeren und Obst ist hierbei natürlich erlaubt..

"Ich freue mich auf die weitere Entwicklung der Landwirtschaft und des Gemüsebaus nach biologischen Grundsätzen".

Harald Mintrop